E-Rechnung Pflicht im Handwerk: Das musst du jetzt wissen
Die E-Rechnung kommt – auch im Handwerk.
Viele Betriebe fragen sich gerade:
Was bedeutet das konkret für meine Rechnungen?
Muss ich jetzt sofort etwas umstellen?
Und welches Format ist überhaupt richtig?
In diesem Ratgeber bekommst du die wichtigsten Antworten – klar und ohne Fachsprache.
Was bedeutet „E-Rechnung Pflicht“ überhaupt?
Eine E-Rechnung ist keine PDF per E-Mail, sondern eine strukturierte, maschinenlesbare Rechnung. Nur solche Rechnungen können automatisch von Buchhaltungs- und Verwaltungssystemen verarbeitet werden.
Im Alltag heißt das:
- Normale PDF-Rechnungen reichen künftig oft nicht mehr aus
- Rechnungsdaten müssen in einem standardisierten Format vorliegen
- Behörden und viele Unternehmen verlangen genau diese Form
Für Handwerksbetriebe wird das Thema deshalb jetzt wichtig.
Welche Fristen gelten im Handwerk?
Die Umstellung passiert schrittweise:
- Unternehmen müssen E-Rechnungen empfangen können
- Später wird auch das Versenden verpflichtend
- Öffentliche Auftraggeber verlangen E-Rechnungen teilweise schon heute
Das bedeutet:
Du musst nicht alles sofort ändern –
aber vorbereiten solltest du dich jetzt.
ZUGFeRD, XRechnung – was ist der Unterschied?
Im Handwerk tauchen vor allem zwei Begriffe auf:
XRechnung
- Reines XML-Format
- Vor allem bei Behörden genutzt
- Für Menschen schwer lesbar
ZUGFeRD
- PDF-Datei mit eingebetteten Rechnungsdaten
- Für Menschen lesbar und maschinell verarbeitbar
- Im Alltag deutlich praktischer
Wichtig:
Entscheidend ist nicht der Name des Formats,
sondern dass die Rechnung die gesetzlichen Anforderungen erfüllt.
Was bedeutet das konkret für deinen Betrieb?
Für viele Handwerker heißt die E-Rechnung Pflicht:
- Rechnungsprozesse müssen digital sauber laufen
- Abschläge, Einbehalte und Schlussrechnungen müssen korrekt strukturiert sein
- Spontane PDF-Schreiberei wird riskant
Wer das früh löst, hat Vorteile:
- weniger Rückfragen
- schnellere Verarbeitung beim Kunden
- stabilerer Cashflow auf der Baustelle
Wie bereitest du dich jetzt richtig vor?
Du brauchst keine komplizierte IT.
Wichtig sind nur drei Punkte:
- Rechnungen strukturiert erstellen
- E-Rechnungs-Formate automatisch erzeugen
- Dokumente revisionssicher speichern
Genau darauf solltest du bei neuer Software achten.
Fazit
Die E-Rechnung Pflicht im Handwerk kommt schrittweise –
aber sie kommt sicher.
Wer sich jetzt vorbereitet, spart später Stress
und sorgt dafür, dass Rechnungen schneller bezahlt werden.
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- ZUGFeRD- und XRechnung-konforme E-Rechnungen
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